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Habeck ist wieder da!

Die vermeintlich wiedererlangte Freiheit im Heizungskeller nach der angekündigten Abschaffung des "Heizungsgesetzes" wird nun deutlich eingeschränkt. "Durch die Beteiligung der Vermieter an den Heizkosten - sofern sie künftig mit fossiler Energie betriebene Heizungen einsetzen - wird Eigentümern die Entscheidungsfreiheit nun eben auf der wirtschaftlichen Ebene genommen", beklagt Ulrich Wecker, Geschäftsführer von Haus & Grund Stuttgart.

verfasst von Marius Livschütz | 29.04.2026

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Haus & Grund warnt nach Bekanntwerden der geplanten Kostenregelungen im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz vor einer massiven Belastung privater Kleinvermieter und einer weiteren Gefährdung der Zukunftsfähigkeit des deutschen Gebäudebestands.

Haus & Grund Stuttgart-Geschäftsführer Ulrich Wecker: „Die sogenannte Kostenbremse ist eine große Mogelpackung der Bundesregierung. Damit wird die Entscheidungsfreiheit bei der Heizungswahl durch die Hintertür wieder kassiert. Sie gaukelt den Mietern vor, sie schütze diese vor höheren Wohnkosten. In Wirklichkeit wälzt sie die Kosten einer seit Jahren verfehlten Energiepolitik auf die privaten Kleinvermieter ab. Was der Staat verursacht hat, sollen jetzt diejenigen bezahlen, die ohnehin schon die Hauptlast des deutschen Mietwohnungsmarkts tragen.“

Zudem: Die Netzentgelte, die bei neu eingebauten fossil betriebenen Gasheizungen künftig immer hälftig vom Vermieter zu tragen sind,  betragen überschlägig 14 % des Gaspreises! Zusammen mit dem CO2-Preis trägt der Vermieter dann ca.10 % der Brennstoffkosten. Das macht im Monat ca. 15 Cent auf den Quadratmeter aus. "Das sind bei einer 70 qm großen Wohnung rund 10 € per Monat – wozu dieser Bürokratiewahnsinn?"

Fakt bleibt: Zwei Drittel aller Mietwohnungen werden von Privatpersonen angeboten. Mehr als die Hälfte dieser Vermieter bietet nur eine einzige Wohnung an – häufig, um privat für das Alter vorzusorgen. Für viele von ihnen sind die Grenzen des Leistbaren schon seit langer Zeit überschritten. 

„Die neuen Regelungen werden Folgen weit über die Kostenaufteilung hinaus haben. Durch die steigende Kostenlast und neue bürokratische Anforderungen wird kaum ein Eigentümer noch fähig oder willens sein, in die Zukunftsfähigkeit seiner Immobilie zu investieren."

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