In der Eberhardstraße steht das Gebäude des ehemaligen Galeria Kaufhof leer, es gehört der Stadt. Die Stadtverwaltung hat hierzu erste Ideen für ein Mischkonzept entwickelt, im Gemeinderat herrscht noch Uneinigkeit. Für Haus & Grund ist klar, dass man sich im Sinne der Innenstadt bei einer solchen Gelegenheit aufs Wesentliche konzentrieren muss
verfasst von Marius Livschütz | 07.05.2024
Bereits im Jahr 2022 hat sich Haus & Grund entschieden dafür ausgesprochen, die Stadtverwaltung im Innenstadtbereich zu stärken und so mit einer mitarbeiterfreundlichen und bürgerfreundlichen zentralen Anlaufstelle für Bürger der Stadt deren Attraktivität zu steigern. Damals wurde eine Office-hub-Lösung für ein „zweites Rathaus“ fernab auf den Fildern angestrebt.
Mittlerweile gibt es eine bestechend offensichtliche Alternative, wie auf dem Silbertablett präsentiert: „Eine beispiellose Chance zur Innenstadt-Entwicklung bietet der ehemalige Galeria-Kaufhof in bester Citylage“ so Joachim Rudolf, Vorsitzender von Haus & Grund Stuttgart.
„Eine offene und vielfältige Gesellschaft wie die in Stuttgart braucht eine lebendige Innenstadt, eine funktionierende bürgernahe Verwaltung und ausreichend Platz zum Wohnen und Arbeiten“, so Rudolf. „Auf einem so großen Areal ließen sich mehrere Nutzungsformen kombinieren. Das Hauptprojekt sollte aber Raum für den Bürgerservice der Stadtverwaltung sein. Die zentrale Lage ist prädestiniert für ein Bürgerservice-Zentrum, in dem Bürger den überwiegenden Teil ihrer behördlichen Ansprechpartner finden und Ihre verschiedenen Anliegen an Ort und Stelle regeln können.“
„Diese Lösung hätte weitere Vorteile: Fachämter, die häufig gemeinsam an denselben Anliegen arbeiten, würden in der Zusammenarbeit von kurzen Wegen profitieren – eine win- Seite 2 von 2 win-Situation auch für die Bürger, da Anträge so schneller bearbeitet werden könnten. Kurze Wege würde das zudem zum Gemeinderat und den Bezirksbeiräten bedeuten, die zur Klärung von Sachfragen regelmäßig von etlichen städtischen Mitarbeitern aufgesucht werden. Für potenzielle Mitarbeiter wäre ein solcher Arbeitsplatz zudem ein gutes Argument, sich für den öffentlichen Dienst in Stuttgart zu entscheiden“, ist sich Ulrich Wecker, Geschäftsführer von Haus & Grund Stuttgart sicher.
„Der aktuelle Vorschlag der Mischnutzung mit Wohnen für städtische Mitarbeiter, Büroflächen für die Verwaltung, Innovations-Hub für Gründer sowie gastronomische Nutzungen ist diskussionswürdig. Er folgt allerdings nur einem Plan – und zwar es allen recht zu machen“ betont Wecker. „Zudem lässt die Debatte im Gemeinderat befürchten, dass selbst dieser Versuch von der Mehrheit im Gemeinderat auf links gedreht zu werden droht!“
„Allerdings stellt sich schon die Frage, warum man diese Chance nicht beim Schopfe packt und jetzt die zerstückelte Behördenlandschaft zentral in einem Bürgerservice-Zentrum als Anlaufstation für alle Bürger in der Innenstadt konzipiert. Die Stadt Freiburg hat es vorgemacht – die Stadt Stuttgart könnte das auch“, so Wecker abschließend.
Hinweis: Für Rückfragen steht Ihnen Herr Livschütz unter 0173 717 87 55 gerne zur Verfügung.
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